Schwermetalle im Ayurveda Hintergründe und Fakten

Schwermetalle in ayurvedischen Produkten sind immer wieder Thema öffentlicher Diskussionen. Daher erscheint es notwendig, dass die Menschen, die nach Heilung auf dem Gebiet der ayurvedischen Medizin suchen, über die Hintergründe und Fakten hierzu in Kenntnis gesetzt werden. Einerseits sind ayurvedische Produkte bekannt dafür, dass sie keine Nebenwirkungen besitzen, andererseits rückt der Vorwurf der Schwermetallbelastung die ayurvedische Medizin in ein ungünstiges Licht und stellt ihre Glaubwürdigkeit in Frage. Befassen wir uns nun etwas tiefer mit den Zusammenhängen dahinter, zumal diejenigen, die vor Schwermetallbelastungen in ayurvedischen Präparaten warnen, scheinbar nicht wissen, dass es innerhalb der ayurvedischen Medizin auch einen Zweig gibt, der sich mit der therapeutischen Anwendung von Metallen beschäftigt.



Schwermetallbelastung von ayurvedischen Präparaten:


Stellen wir uns zunächst einmal die Frage, auf welche Weise Schwermetalle in ayurvedische Produkte hineinkommen können? Zunächst einmal wäre hier der Faktor der Umweltverschmutzung als mögliche Ursache zu nennen. Ausschlaggebend hierfür ist zum einen der Herstellungsort der Produkte und die Herkunft der einzelnen Bestandteile darin. Wenn die Artneimittel-Manufaktur ihren Sitz in einer Gegend hat, in der ein hoher Grad der Umweltverschmutzung besteht oder wenn einzelne Bestandteile in den Produkten aus einer solchen Gegend stammen, dann ist es nicht auszuschließen, dass sich die jeweiligen Stoffe auch in den Arzneimitteln befinden können. Die meisten Heilpflanzen in den ayurvedischen Arzneimitteln kommen auch heute noch aus Wildsammlung. In Kerala werden diese zum größten Teil von den kräuterkundigen Ureinwohnern in den Wäldern gesammelt. Solche Heilkräuter sind daher weitgehend frei von Umweltgiften. Aufgrund der leichteren Verfügbarkeit von Heilpflanzen und sauberem Wasser, befinden sich Ayurveda-Arzneimittelbetriebe meist in unmittelbarer Nähe von Wäldern. Einzelne Kräuter jedoch kommen auch aus der näheren Umgebung von Städten und können daher Schadstoffe beinhalten. Als wesentlichste Komponente ist hier das Wasser zu nennen, welches den mengenmäßig größten Anteil in Dekokten und verschiedenen Pflanzenauszügen sowie in Ölen und Ghees bildet. Schwermetallbelastungen in der Umwelt entstehen meist durch rasch anwachsende Industriegebiete, deren Fabriken ihre Gifte einfach in die Umwelt leiten, aber auch durch Bergwerke, durch schwermetallhaltigen Müll, bleihaltige Kraftstoffe und Farben, die Anwendung von chemischen Düngemitteln, tierischem Dünger, Klärschlamm und Pestiziden in der Landwirtschaft, die Ausleitung von Abwasser in die Natur, durch Rückstände von Kohlekraftwerken, durch Kraftstoffe und Chemikalien, die auf anderen Wegen in die Umwelt gelangen und durch solche, die sich aus der Atmosphäre im Boden oder Wasser absetzen. Die Faktoren der Verschmutzung sind heute sehr zahlreich auf der Welt und in allen Lebensbereichen zu finden. Im Gegensatz dazu ist es einmal interessant zu erfahren, welch strenge Auffassung und Definition im Ayurveda über die Reinheit einer Substanz wie dem Wasser besteht. So wird beispielsweise in den Quellenschriften darauf hingewiesen, dass Regenwasser, ausgenommen dasjenige des ersten Regens nach dem Sommer und das Wasser aus den Bergen die höchste Reinheit besitzen und je näher man zum Meer kommt, dieses sehr stark verschmutzt ist, während das Meerwasser selbst ein Entgleisen aller Doshas bewirke. Heute ist die Verschmutzung von Böden, Wasser und Luft mit unterschiedlichen Giften jedoch ein globales Problem, dessen Spuren eigentlich schon fast überall zu finden sind, so dass ein sicherer Schutz davor kaum mehr möglich ist.


Ayurveda beobachtet die Gesetze der Natur und empfiehlt, sich nach ihnen zu richten und in Harmonie mit ihnen zu leben, anstatt dagegen anzukämpfen, sie zu manipulieren, zu umgehen oder zu behindern. Die individuelle Gesundheit ist Teil einer sozialen Gesundheit und Gesundheit der Natur sowie Rechtschaffenheit, welche in der indischen Philosophie dharma genannt wird und kann nicht ohne diese bestehen. Die einfachste Erklärung dieses Konzeptes der Einheit und Rechtschaffenheit wurde von Sree Narayana Guru (1856 - 1928), Philosoph, Buchautor, sozialer Reformer und Nationalheiliger Keralas, der sich besonders für Reformen im Kastensystem einsetzte.

“Alles, was wir als “Dieses” (Ich selbst) und Jenes” (du, er, sie, es…) bezeichnen, sind alles Teile einer ursprünglichen Einheit und Singularität. Somit sollte auch alles, was wir für unser eigenes Wohl und Vergnügen unternehmen, den Rest der Welt gleichermaßen erfreuen. Jegliche Arbeit, die für uns selbst vorteilhaft ist, anderen aber schadet, ist gegen den Geist.“

(Aathmopadesha Sathakam; 24 – 25)



Künstliche Eingriffe, die von Seiten der Industrie und modernen Wissenschaft auf die Natur ausgeübt werden und die schädliche Einflüsse, wie die Kontamination mit Schwermetallen zur Folge haben, bringen meist nur einen Gewinn für wenige Personen, während sie für die übrige Welt große Schäden verursachen. Solche Handlungen werden oft nicht effektiv von den zuständigen Behörden kontrolliert, obwohl sicherlich überall Gesetze und Regeln zum Schutze davor existieren. Einen solchen Fall gab es auch in dem Bezirk Kasaragod im indischen Bundesstaat Kerala. Dort hat der jahrelange extensive und gefährliche Einsatz von Endosulfan zu genetischen Veränderungen bei vielen Kindern geführt, die mit körperlichen Missbildungen, geistigen Störungen oder fremdartigen, unheilbaren Krankheiten auf die Welt kamen. Dies veranlasste die Bewohner, für das Verbot dieses Stoffes, der von landwirtschaftlichen Großbetrieben als Pestizid auf Cashew-Plantagen eingesetzt wurde, einzutreten. Seit dem Beginn des Protestes der Anwohner wurden von der Regierung mehrere Teams von Experten in die Gegend geschickt, um das Problem vor Ort zu untersuchen. Die Ergebnisse all dieser mittlerweile jahrelangen Studien kamen jedoch einzig und allein den Interessen der Hersteller dieses Giftes zugute. Die Berichte, die zu diesen Untersuchungen herausgegeben wurden, besagen letztendlich alle, dass der Gebrauch von Endosulfan sicher und unbedenklich sei und daher nicht eingestellt werden müsse. Seit April 2011 besteht aber nun ein weltweites Verbot dieses Stoffes, das in der Konvention von Stockholm beschlossen wurde.


Ein weiterer Vorfall dieser Art wurde vor nicht allzulanger Zeit aus Tamil Nadu, einem anderen Bundesstaat in Südindien bekannt, wo sich die Bewohner der Stadt Kodaikanal derzeit heftig gegen die Vergiftung ihrer Umwelt zur Wehr setzen. Die Firma Hindusthan Lever Limited, ein Subunternehmen der englischen Firma Unilever, hatte in ihrer dortigen Niederlassung jahrelang Thermometer hergestellt und riesige Mengen giftigen Mülls in der Natur hinterlassen, wodurch der Boden, das Wasser und die Luft mit Quecksilber verseucht wurden. Solche Fälle gibt es viele, in denen multinationale Konzerne ihre Produktion in sog. Dritte-Welt-Länder verlagern und dort gefährliche Abfälle einfach offen in der Natur deponieren, ungeachtet der katastrophalen Folgen für die Umwelt und den Menschen. Paradoxerweise besitzen die Länder, aus denen diese Firmen stammen, umgekehrt sehr strenge Richtlinien und Kontrollen zum Nachweis von Schadstoffen, wie Schwermetallen, in importierten Produkten. Diese Länder sollten ebenso strenge Vorschriften auch in ihren ausländischen Niederlassungen und für all ihre Exporte gelten lassen. Umgekehrt müssen Dritte-Welt-Länder den Schutz der Menschen und der Natur gut im Blick behalten, indem sie selbst strenge Sicherheitsvorschriften und Maßnahmen der Abfallbeseitigung und Entsorgung von Giftmüll einführen und deren Einhaltung konsequent kontrollieren, anstatt diese Firmen um eines raschen industriellen Fortschrittes willen in das Land zu locken.


Die Menschen müssen ein Bewusstsein entwickeln, dass letztendlich alle Dinge miteinander verbunden sind und dementsprechend auch handeln. Alle Schäden, die wir irgendwo in der Welt anrichten, werden uns eines Tages wieder einholen und nach einer Lösung verlangen. Jeder Mensch, jede Institution oder jedes Land ist wie ein Blatt oder Ast an einem großen universellen Baum. Ein Ast kann nicht einen anderen Ast an dem Baum vergiften und davon unberührt bleiben. Daher fordert Ayurveda dazu auf, nicht nur das, was wir in uns hineinnehmen auf seine Reinheit zu prüfen, sondern auch dasjenige, was wir in die Welt hineingeben. Die meisten Menschen hier im Westen, die regelmäßig Kosmetikprodukte verwenden, sind sich nicht darüber im Klaren, dass diese Schwermetalle, wie Quecksilber, Arsen, Beryllium, Cadmium, Nickel, Blei, Selen und Thallium weit über den zulässigen Höchstmengen enthalten. Phenyl-Quecksilber-Hydroxyd wird beispielsweise als Konservierungsmittel in einigen Kosmetikprodukten verwendet. Die Internetseite „advancednaturalmedicine.com“ berichtet von einer sechsjährigen Studie, die von Bonnie Jenkins an der Yale-Universität in Connecticut in den USA an 1300 Frauen dort durchgeführt wurde. Grund der Untersuchung war ein plötzlicher Anstieg von Erkrankungen an dem Non-Hodgkin-Lymphom seit den 70er Jahren. In Conecticut traten eine große Anzahl solcher Fälle auf. Die Untersuchung kam zu folgendem Ergebnis: „Nach Auswertung aller Daten führen die Forschungen zu dem Ergebnis, dass bei denjenigen Frauen, die vor 1980 damit begannen, ihre Haare zu färben, das Risiko an diesem Lymphom zu erkranken um 40 % höher war, als bei anderen Frauen. Dieses Risiko trat aber nur bei den Frauen auf, die mehr dauerhafte Haarfarbe benutzten, als solche, die sich wieder herauswaschen lässt, es trat auch bei solchen Frauen, die dunkle Haarfarben (schwarz, braun und rot) benutzten und die ihre Haare mindestens acht mal im Jahr über mindestens 25 Jahre hinweg regelmäßig färbten.“ Der Bericht erwähnt auch, dass die Lobbyisten der Kosmetikindustrie den FDA-Vorschlag umgingen, zumindest auf die Gefahr der Anwendung der giftigen Chemikalie Phenylenediamine auf dem Etikett hinzuweisen, welches unter dem Hauptverdacht stand, die Erkrankungen ausgelöst zu haben. Farben, die aus Kohleteer hergestellt werden, enthalten auch Benzene und Schwermetalle, wie Blei und Arsen, die das Risiko, an Leukemie zu erkranken, erhöhen.Der vollständige Bericht kann unter folgendem Link nachgelesen werden:

http://www.advancednaturalmedicine.com/hair-renewal/dangers-of-hair-dye.html


Ein weiterer Beitrag von Debora Merlin macht deutlich, in welchen Mengen Schwermetalle in Farbstoffen, die in Kosmetikprodukten, Nahrungsmitteln und Medikamenten verwendet werden, enthalten sind:

http://www.victoryoveradhd.com/articles/food-coloring.html


Aber auch Impfstoffe enhalten giftige Metalle, wie Quecksilber, der diesen in Form von Thiomersal, einer Quecksilberverbindung (Sodiumethylquecksilberthiosalicylate) beigefügt wird, um einen Pilzbefall zu verhindern. Erst durch den Antrag der „Amarican Academy of Paediatrics“ wurde dieser Stoff aus den meisten Impfstoffen, die in den USA und in der Europäischen Union verwendet werden, herausgenommen. In Grippeschutzimpfungen ist er jedoch nach wie vor weltweit enthalten (siehe Wikipedia). Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter dem Titel „Quecksilber in Medikamenten – die Inkaufnahme unnötiger Risiken“, der amerikanische Originaltitel lautet: 'Mercury in Medicine – Taking Unnecessary Risks'. Der Bericht von Dan Burten, eines Regierungsvorsitzenden einer Abteilung des Repräsentatenhauses in den USA, vom Mai 2003 kann unter dem folgenden Link gelesen werden:

http://vaccines.procon.org/sourcefiles/Burton_Report.pdf


Es gibt aber auch einige deutsche Seiten, die ausführliche Informationen zu diesem Thema veröffentlicht haben, wie beispielsweise www.impfkritik.de.Ein Bericht mit dem Titel “Metal Complexes as Drugs and Chemotherapeutie Agents“ unter dem Link:

http://www.elsevier.com/__data/promis_misc/622954sc9.pdf

Der „N. Farrell Virginia Commonwealth Universität, Richmond, VA, USA“, gibt eine detaillierte Beschreibung über die Verwendung von Schwermetallen in der Chemotherapie und auf anderen Gebieten. Die moderne Wissenschaft wird heutzutage in hohem Maße von kommerziellen Interessen bestimmt und entsprechend manipuliert, während die ganze Welt ihren Vorgaben und Instituten blind Folge leisten muss, die darüber entscheiden, was die Menschen wissen dürfen und was nicht. Dies ist die Welt, in der wir leben! Während auf der einen Seite Schlagzeilen über Schwermetalle in ayurvedischen Medikamenten gemacht werden, findet gleichzeitig vorsätzlich und wissentlich eine Schwermetallverseuchung durch die Industrie und selbst durch die Medizin in riesigem Ausmaß und mit der stillen Erlaubnis der Behörden statt, über die in den öffentlichen Medien weitgehend geschwiegen wird! Ich möchte alle Menschen dazu aufrufen, ihre Aufmerksamkeit einmal auf diese Fakten zu richten, welche eine viel zu wenig bekannte und beachtete Seite dieses Themas beleuchten. Stoffe, die in betimmten Ländern verboten sind, finden sich plötzlich in einem anderen Teil der Welt wieder, wo sie angeblich durch viele wissenschaftliche Untersuchungen als unschädlich befunden wurden. Die Bedeutung dieser Tatsache kann in etwa so formuliert werden. „Die Ungefährlichkeit dieses Stoffes ist wissenschaftlich erwiesen und deshalb müsst Ihr ihn Euren Kindern verabreichen, obwohl wir ihn von unseren Kindern fernhalten.“Der Artikel „Heavy Metals warning from Ayurvedic Herbs“ - „Warnung vor Schwermetallen in ayurvedischen Käutern“, von Mike Adams unter dem Link:

http://www.naturalnews.com/003837_ayurvedic_herbs_herbal_medicine.html

lenkt in Wirklichkeit von der realen Problematik und von den wahren Bedrohungen auf unsere Gesundheit ab und soll den Eindruck erwecken, dass die wissenschaftlichen Einrichtungen und Behörden vor gesundheitlichen Risiken durch Schwermetalle auf der Hut seien und die Menschen davor schützen wollen. Dies ist jedoch ein großer Trugschluss.Eine sehr weit verbreitete Quelle der Schwermetallbelastung findet durch PET-Behälter (Polyethylene Terephthalate) statt, die heute in großen Mengen als Wasser- und Getränkeflaschen, Verpackungen für Lebensmittel und auch Medikamente verwendet werden. Eine Studie der Universität Heidelberg über die Belastung durch Antimon (Sb) in Wasser, welches in PET-Flaschen abgefüllt ist, fand anhand eines Vergleiches von drei verschiedenen Arten von Mineralwassern, die sowohl in Glasflaschen als auch in PET- Flaschen abgefüllt werden, statt. Die Studie ergab, dass das Wasser, aus den PET-Flaschen eine bis zu 30-fach höhere Menge an Antimon (Sb) enthielt, als dasjenige Wasser, das in Glasflaschen abgefüllt war. Für eine weitere Prüfung der Hypothese, wurde Wasser direkt aus einer kommerziellen Quelle in Deutschland entnommen, also vor der Abfüllung in Flaschen. Dieses Wasser enthielt nur vier ppt Antimon (Sb). Wasser der gleichen Marke, welches in PET-Flaschen abgefüllt war, enthielt dagegen 360 ppt Antimon (Sb) Und das Wasser der gleichen Marke, welches jedoch drei Monate früher gekauft worden war, enhielt bereits 630 ppt Sb. (Anmerkung: Die Angabe: ppt steht für “parts per trillion” nach der englischen Maßeinheit) Den Untersuchungsbericht finden Sie unter folgendem Link:

http://www.uni-heidelberg.de/press/news/news06/2601antime.html


Ein Lehrbuch über analytische Chemie im Internet zeigt auf, dass ein Kohlekraftwerk, welches 2000 Megawatt Strom im Jahr erzeugt, gleichzeitig 1600 Tonnen Blei, 800 Tonnen Zink, 80 Tonnen Kadmium und 40 Tonnen Uran produziert. Den entsprechenden Berict finden Sie unter: Link

Kohlekraftwerke bilden auch die Hauptursache für die Vergiftung der Atmosphäre mit Quecksilber. Nach internationaler Schätzung beträgt der Gehalt an Quecksilber in Kohle 0,13 mg/kg. Das Buch “Mercury Emission and its Control in Chinese Coal-Fired Power Plants” berichtet, dass China während des Jahres 2005 durch Kohlkraftwerke 495 Tonnen Quecksilber in die Atmosphäre ausgestoßen hat. Weiter zum: Link

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876610211011842


Coal unter Berufung auf World Energy Projections Plus (2009), EIA, betrug der weltweite Kohleverbrauch im Jahre 2010 rund 7,25 Milliarden Tonnen und wird sich bis zum Jahre 2030 noch um weitere 48 % auf 9,05 Milliarden Tonnen erhöhen. Alarmierend ist dabei die Tatsache, dass 80 % des eingeatmeten Quecksilbers in der Lunge verbleiben, während reines Quecksilber, das oral in den Körper gelangt, den Verdauungskanal fast vollständig durchwandert, ohne absorbiert zu werden! Alle diese Aspekte müssen in Betracht gezogen werden, wenn der Vorwurf der Schwermetallbelastung in ayurvedischen Produkten erhoben und zur Diskussion gebracht wird! Weiter zum :


https://www.naturalnews.com/003837_ayurvedic_herbs_herbal_medicine.html


Schwermetalle im Ayurveda


Die ayurvedische Pharmakologie kann, wie unten dargestellt, in drei Hauptbereiche eingeteilt werden.1. Pflanzliche Präparate:Hierzu gehören alle Präparate, die aus einer einzelnen Pflanze oder aus einer Kombination von mehreren Heilpflanzen in Form von frischen Pasten, Säften oder Aufgüssen bestehen. Weiterhin gehören hierzu Präparate für die innere Einnahme auf der Basis von Öl, Ghee, Rohrzucker u.s.w. aber auch Pflanzenextrakte in Form von Rohrzuckersirup oder Kräuterweine. Heute werden solche Rezepturen auch als Granulat, Tabletten oder Kapseln hergestellt. Meist sind dies traditionelle Rezepturen, die in jahrhundertealten klassischen Schriften beschrieben sind. Solch gängige Rezepturen sind unter den jeweiligen Namen innerhalb der ayurvedischen Gesellschaft wohl bekannt und die Texte auch der Öffentlichkeit zugänglich.


Aus diesem Grund sind die einzelnen Zutaten oft nicht auf den Packungen und Behältern aufgeführt, stattdessen wird lediglich die entsprechende Quelle, aus der die Rezeptur stammt, angegeben.2. Präparate aus Metallen und Mineralien:Eine andere Kategorie von Präparaten wird aus Metallen, Mineralien, Erzen und Metallverbindungen aus Eisen, Kupfer, Gold, Silber, Arsen, Zinn, Magnesium u.s.w. hergestellt. Solche Produkte müssen zuerst zahlreiche Schritte der Verarbeitung und Reinigung durchlaufen und alchemistisch mit pflanzlichen und tierischen Substanzen, wie Frischpflanzensäften, Dekokten, Ghee, Milch, Buttermilch, Joghurt u.s.w. aufbereitet werden, damit sie für den menschlichen Körper verträglich sind. Menschen, die beispielsweise allergisch gegen Eisen sind, vertragen die ayurvedischen Eisenprodukte dennoch äußerst gut. Wenn diese ordnungsgemäß zubereitet und angewendet werden, dann führen sie meist zu außergewöhnlich guten Ergebnissen, besonders bei chronisch verlaufenden Krankheiten, die als unheilbar gelten. Eine unsachgemäße Zubereitung und falsche Anwendung wird dagegen mit Sicherheit unerwünschte Wirkungen mit sich bringen, wie dies auch bei sehr starken schulmedizinischen Mitteln der Fall ist. Diese ayurvedischen Präparate werden normalerweise in fein pulverisierter Form und in sehr kleinen Dosen verabreicht. Während der Einnahme muss eine strenge Diät eingehalten werden bzw. bestimmte Nahrungsmittel gemieden werden. Da die Metalle durch die besondere Verarbeitung in kleinste Partikel in Nano-Form umgewandelt werden, können sie vom Körper wieder ausgeschieden werden, nachdem sie ihre Wirkung entfaltet haben. Bei der Einnahme über einen längeren Zeitraum hinweg, werden daher immer wieder Pausen eingelegt, in denen der Körper die Stoffe wieder ausscheiden kann.Derjenige Zweig der ayurvedischen Pharmakologie, der sich mit der Herstellung und Anwendung von metallischen und mineralischen Präparaten beschäftigt, ist unter dem Namen „Rasasasthra“ bekannt. Dies ist ein Spezialgebiet des Ayurveda, auf dem sich die ayurvedischen Ärzte auch eine besondere Qualifikation erwerben können. In dem südindischen Staat Tamil Nadu gibt es ein sehr altes medizinisches System, die Siddha-Medizin, deren Pharmakologie gerade auf dem Gebiet der Metalle und Mineralien sehr weit entwickelt ist. In der Siddha-Medizin existieren sehr strenge Regeln, so dass es nur denjenigen erlaubt wird zu praktizieren, die ihr Leben ganz dem Studium dieses medizinischen Systems widmen und ein heiligmäßiges Leben führen.


Es soll sichergestellt sein, dass diejenigen, welche diese Heilmethoden anwenden, in der Lage sind, ihre egoistischen Tendenzen und Schwächen zu beherrschen. Solche Ärzte verwenden nur selbst hergestellte Präparate oder solche von bekannten und zuverlässigen Herstellern. Diese Ärzte konnten in ihrer langjährigen Praxis und Anwendung dieser Präparate von keinem einzigen Fall von Schwermetallvergiftung berichten. Gleichzeitig gibt es auf diesem Gebiet auch Ignoranten und Quacksalber, die durch ihr Unwissen großen Schaden anrichten können. Die Herstellung der Rasa-Präparate ist teilweise sehr zeitaufwendig und wird ausschließlich in Handarbeit verrichtet. Die Metalle werden über einen Zeitraum von drei Wochen ohne Unterbrechung mit einem Pflanzensaft oder einer Pflanzenpaste im Steinmörser zermahlen. Viele solcher Präparate benötigen einige Monate zu ihrer Herstellung, bei der sie mehrere solcher Prozesse durchlaufen. Wenn eine anorganische Substanz eine Giftwirkung oder tödliche Reaktion hervorruft, so muss sich durch diese Reaktion gleichzeitig ihre Giftwirkung oder negative Kraft bis zu einem gewissen Grad abschwächen. Wird eine solche Reaktion wiederholt durch die Interaktion des Metalls mit einem biologischen Medium, wie im Rasasasasthra beschrieben, hervorgerufen, so muss sich folglich diese Giftigkeit im entsprechenden Maße verringern und letztendlich vollständig aufheben. Das „Rasasasthra“ basiert auf einer 2500 Jahre alten Geschichte und Erfahrung, während das Wissen der Siddha Medizin noch älter ist und beide werden von Millionen von Menschen in Indien angewendet, ohne dass es dabei zu Schwermetallvergiftungen kommt.



Durch chemische Analysen kann lediglich die stoffliche Substanz in den jeweiligen Produkten nachgewiesen werden. Um deren Wirkungsweise in einem biologischen Medium zu verstehen, bedarf es jedoch noch weitergehender Studien. Eine Substanz ist nicht nur in ihrer stofflichen Form existent, sondern besitzt auch ein Wirkungspotential. So hat beispielsweise aus der Sicht des Ayurveda der Verlust von zu viel Samenflüssigkeit bei Männern eine Schwächung des Immunsystems und einen Kraftverlust zur Folge. Vom Standpunkt vieler Schulmediziner dagegen, besteht Samenflüssigkeit lediglich aus bestimmten Proteinen, weshalb auch ein hoher Verlust hiervon nicht als sonderlich problematisch gesehen wird. Diese Sichtweise, die ganz im Stofflich-Materiellen Bereich ansetzt, erkennt nicht, die besondere Eigenart oder Wesenhaftigkeit dieser Stofflichkeit an und ignoriert dabei die Tatsache, dass ein einfaches Protein nicht über das gleiche Wirkungspotential verfügt, wie Samenflüssigkeit. Bei den Rasa-Präparaten ist dies ähnlich, da dieser ganze Prozess der Verarbeitung nicht oder zu wenig in Betracht gezogen wird und damit die Veränderungen, die das jeweilige Metall dadurch erfährt. In den fertigen ayurvedischen Präparaten sind die Metalle nur noch in Nanoform enthalten. Diese werden zudem einer Sicherheitsprüfung unterzogen, bevor sie zur Anwendung freigegeben werden.


Untersuchungen bezüglich der Sicherheit der ayurvedischen Metallpräparate durch das „Department of Chemistry, Indian Institute of Technology, Roorkee 247667, India“ und durch das „Radiochemistry Division Bhabha Atomic Research Centre, Mumbai – 440085, India“, haben ergeben, dass diese Produkte Chelate (chemische Verbindung in der Form eines heterozyklischen Rings, mit einem Metal-Ion, welches Querverbindungen zu mindestens zwei nichtmetallischen Ionen aufweist) mit organischen Verbindungen aus den organischen Bestandteilen, die für die Verarbeitung der Metalle verwendet wurden, bilden. Diese Präparate sind biologisch hergestellte Nanopartikel. Wenn Sie mit Milch, Ghee, Honig oder anderen Medien eingenommen werden, gemäß den Anweisungen der Ärzte, so haben sie keinerlei schädliche Wirkung und werden dadurch biokompatibel und damit leicht vom Körper assimilierbar. Weiter zum Bericht:


http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16632893


Eine weitere Untersuchung wurde mit folgenden ayurvedischen Präparaten durch das „Pharmacology Department of All India Institute of Medical Sciences, Ansari Nagar, New Delhi - 110 029, India“ an Ratten durchgeführt:

- „Calcury“, pflanzlich-mineralisches Produkt in Tablettenform,

- “Energic-31“ und

- „Basant Kusumaka Ras“, pflanzlich-mineralisches Präparat



Der Bericht erbrachte folgendes Ergebnis:


„Die Ergebnisse der gegenwärtigen Studie stimmen mit den Aussagen in den ayurvedischen Schriften überein. Es gab keine signifikanten Veränderungen der kognitiven und motorischen Funktionen und die biochemischen Parameter der mit Calcury, Energic-31 und Basanta Kusumkara behandelten Ratten zeigen die Sicherheit der Anwendung ayurvedischer Rezepturen auf. Diese Drogen werden von einer großen Anzahl der Bevölkerung klinisch angewendet, ohne dass diese Anzeichen von Schwermetallvergiftungen zeigen. Somit können die Mittel Calcury, Energic-31 und Basanta Kusumkara Rasa in den empfohlenen Dosen und Zeitspannen verwendet werden.“

Der vollständige Bericht kann nachgelesen werden unter dem: Link


Ein anderer Bericht, der zu einer Untersuchung über die Sicherheit der Anwendung des ayurvedischen Präparates, „Sidh Makardhwaj“, auf das Gehirn, auf Leber und Nieren bei Ratten, welche von dem „Department of Pharmacology, All India Institute of Medical Sciences, New Delhi, India & * Department of AYUSH, Ministry of Health & Family Welfare, Government of India“ durchgeführt wurde, schließt mit der Aussage:


„Zusammenfassend kann gesagt werden, dass laut dem Ergebnis der gegenwärtigen Studie die Einnahme von „Sidh Makardhwaj“ in einer Dosis, äquivalent zu der menschlichen Dosis und über einen Zeitraum von 28 Tagen, keine Veränderungen auf Gehirn, Leber und Nieren ergab. Es ist zu betonen, dass bei der Einnahme in einer therapeutischen Menge keinerlei Veränderungen in den biochemischen Parametern nachzuweisen waren. Die histopathologische Untersuchung, welche die Aufgabe hatte, das toxische Potential des Mittels bei einer therapeutischen Dosis herauszufinden, zeigte ebenfalls eine normale Zytoarchitektur des Gehirns, der Leber und Nieren. Milde histopahtologische Veränderungen wurden jedoch bei einer höheren Dosis von Sidh Makardhwaj, dem Zehnfachen der therapeutischen Dosis, nachgewiesen. Der Bericht kann unter dem folgenden Link nachgelesen werden:


http://icmr.nic.in/ijmr/2014/april/0416.pdf


Eine Forschung mit dem Titel “Investigating structural aspects to understand the putative/claimed non toxicity of the Hg-based Ayurvedic drug „Rasasindura“ using XAFS” - „Untersuchung struktureller Aspekte zum Verständnis der angeblichen/behaupteten Ungiftigkeit des auf Quecksilberbasis hergestellten ayurvedischen Präparates „Rasasindura“ durch XAFS“,

wurde von folgenden Forschungsinstituten in Indien durchgeführt:<